Alaska 2011 und Weiterentwicklung von alaskana.de

Da ich für nächstes Jahr wieder eine Alaska-Reise plane, werde ich in den nächsten Wochen und Monaten diese Website kontinuierlich erweitern und weiterentwicklen.

Zu diesen Weiterentwicklungen gehört u.a. der Alaska-Routenplaner, der sich derzeit noch im Alpha-Stadium befindet. Gerade deshalb würde ich mich auf Anregungen von eurer Seite freuen.

Außerdem werde ich an dieser Stelle über die Reisevorbereitungen berichten und hilfreiche Tipps für einen gelungenen Urlaub in Alaska und dem Yukon geben.

Über Michael Grosch

Michael Grosch studierte Amerikanistik und Geografie in Erlangen. Auf seiner ersten Reise durch Alaska und den Yukon im Jahre 1995 und während eines Auslandssemesters an der University of Alaska Fairbanks im darauf folgenden Jahr wurde seine Leidenschaft für den nördlichsten US-Bundesstaat entfacht. Seither kehrt er immer wieder für längere Reisen in den hohen Norden Nordamerikas zurück.
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12 Antworten auf Alaska 2011 und Weiterentwicklung von alaskana.de

  1. Marek Matuszewski sagt:

    Hallo,
    Du scheinst ja ein Fachmann für Alsaka zu sein ;-)! Kannst du es empfehlen, von Fairbanks nach Anchorage mit einem Mietauto zu fahren. Ich hätte dafür 3 Tage zur Verfügung. Leider habe ich noch keine richtigen Infos dafür gefunden… nur das es 587 km sind laut deinem Routenplaner. Was wird das wohl kosten?
    Vielen Dank für die Info.
    MfG
    Marek

  2. micha sagt:

    Hallo Marek,
    wenn ich drei Tage Zeit hätte für die Strecke von Fairbanks nach Anchorage, würde ich einen Zwischenstop im Denali National Park einplanen, der ja an diesem Highway (Parks Highway) liegt. Vielleicht hast du ja das Glück, dass der Denali (Mt. McKinley) sich mal gerade nicht hinter Wolken versteckt. Ich würde am ersten Tag zum Nationalpark fahren und dort einen Platz in einem der Campingplätze suchen. Je nachdem, wann du fährst, ist es evtl. ratsam, vorher einen Platz zu reservieren. Dann würde ich den Rest des Tages im Eingangsbereich mit einer kleinen Wanderung verbringen. Am nächsten Tag würde ich eine Fahrt mit dem parkeigenen Shuttle-Bus (evtl. verbunden mit einer von einem Ranger geführten Wanderung) machen (evtl. ebenfalls im voraus buchen). Nach einer weiteren Nacht auf dem Campingplatz würde ich dann am dritten Tag weiter fahren nach Anchorage und evtl. einen kleinen Abstecher zum Independence Mine State Historical Park am Hatcher Pass und Palmer, das landwirtschaftliche Zentrum Alaskas, machen.
    Falls du nicht zelten möchtest, findest du nahe des Eingangs zum Denali National Park in Denali Park oder der näheren Umgebung diverse Übernachtungsmöglichkeiten.
    Das würde ich machen, wenn ich drei Tage Zeit hätte. Allerdings weiß ich natürlich nicht, ob dies auch nach deinem Geschmack ist. Ich werde auf jeden Fall demnächst die oben stehende Routenempfehlung im Rahmen eines eigenen Beitrags etwas ausführlicher und mit Bildern versehen hier veröffentlichen.
    Was hast du denn sonst so in Alaska geplant?

    Viele Grüße
    Micha

  3. Detlef Weile sagt:

    Hallo Micha,
    wir planen schon eine geraume Zeit an einer Alaska Rundreise für Juli 2011 entweder mit Campmobil oder Mietwagen,um uns einen Traum zu erfüllen.Leider stolpern wir immer wieder über zu hohe Kosten.Hatten uns als Rahmen so ca.3000 Euro/Pers. alles inkl. gedacht.
    Wir würden uns über Anregungen,Tipps o.ä.deinerseits sehr freuen.

    Viele Grüße
    Detlef

  4. micha sagt:

    Hallo Detlef,

    im Juli ist in Alaska Hochsaison und das gilt dann natürlich auch für das Preisniveau. Ich habe gerade in den letzten Tagen den Flug (nach Anchorage) sowie einen Pickup-Camper gebucht. Beim Flug würde ich die Direkflüge von Frankfurt nach Anchorage oder Fairbanks mit Condor und beim Camper ABC Motorhome & Car Rentals empfehlen. Was einen Mietwagen angeht, würde ich diesen von Deutschland aus über einen der großen Reiseveranstalter buchen.

    Weitere Informationen zu meinen Reisevorbereitungen (mit mehr Details zu Condor und den „special offers“ von ABC Motorhome & Car Rentals) werde ich hier in den nächsten Tagen veröffentlichen.

    Viele Grüße

    Micha

  5. Roland sagt:

    Hallo Micha,

    wir planen für nächstes jahr wieder eine Tour Quit Lake / Big Salmen nach Carmex.
    Was uns vor drei Jahren etwas erschreckt hat sind die Holzablagerungen im Wasser. Zum Teil ist der Fluß komplett blockiert gewesen. Gibt es Möglichkeiten sich über Google Earth oder ähnliche Möglichkeiten genauere Bilder vorher anzuschauen bzw. runter zuladen? Wir haben damals Leute gesehen die sich die Schlüsselstellen sehr genau ausgedruckt hatten. Vielleicht hast du eine Info dazu.

    Gruß

    Roland

  6. micha sagt:

    Hallo Roland,

    ich bin leider kein Kanu-Experte, aber ich kann zumindest sagen, dass man sich zwar die Bilder bei Google Maps bzw. Google Earth anschauen und ausdrucken kann. Allerdings muss man sich dessen bewusst sein, dass die Satelittenaufnahmen schon einige Zeit auf dem Buckel haben, also nicht die aktuelle Situation darstellen und deshalb m.E. nicht für die Vorbereitung geeignet sind. Allerdings kann man sowohl bei Google Maps als auch bei Google Earth Bilder anzeigen lassen, die von Usern bei Panoramio eingestellt wurden. Bei diesen Bildern sieht man auch, wann diese aufgenommen wurden.

    Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen etwas mehr Information für dich in Erfahrung zu bringen und einen guten Freund in Alaska kontaktieren, der schon viel auf den Flüssen im hohen Norden unterwegs war. Es gibt sicherlich eine Art „river report“, der Auskunft über den aktuellen Zustand der Flüsse gibt, so wie es das auch für das Straßennetz gibt.

    Viele Grüße

    Micha

  7. micha sagt:

    Hallo Roland,

    hier ist die Antwort von meinem Freund, der bei Fish & Game in Alaska arbeitet:

    There are several excellent river guide books for the Yukon, but I don’t know about a source for yearly updates. Many of those rivers have guides running trips on them, so a very concerned traveler could try to contact one of the river guides for the most up to date advice. I have done this for rivers in Nunavut I needed info on.

    Pretty much any river in the far north can be expected to change each year and with any change in the weather. Breakup moves things around, fires drop trees in the water, and melting permafrost and bank erosion drop lots of trees into the outside of almost every bend. On any small river like the Big Salmon, sweepers (trees stinking out from the bank) and snags (trees stuck in the river) can be a major hazard. The smallest rivers can be completely blocked with log jams in places (generally with a ferocious current underneath). On the bigger rivers there is plenty of room to avoid the sweepers so it’s not much of an issue unless a person is careless and is swept into fast water on the outside of a bend. Probably the best advice I can give is too treat small rivers like disaster lies around every corner (low water, trees, rocks, ice, bears, a black hole, you name it), but that makes the adventure.

    Viele Grüße

    Micha

  8. Thomas Herrmann sagt:

    Hallo Micha,

    ich hab jetzt schon mehrfach in deinen Artikeln geblättert und auch schon Bilder von deinen Reisen angeschaut, macht Appetit auf Alaska.

    Den Traum Alaska werden wir uns dieses Jahr im August und September erfüllen und dabei die 8 machen.

    Bei deinen Bildern aus 2007 ist mir auch das mit den Pilzen aufgefallen, kannst du mir über die Pilzfauna von Alaska was sagen?, die sahen ja aus wie unsere Steinpilze. Da ich begeisterter Pilzsammler bin, würde ich natürlich gegen ein paar Pilzgerichte aus alaskanischen Pilzen nichts einzuwenden haben.

  9. Jacqueline sagt:

    hallo mischa
    wir werden zu dritt am 27.08.11 – 13.09.11 nach Alaska fliegen. Start der Reise ist Anchorage, dann hatten wir eine Route mit Mietwagen vor die in etwa 3100 km entspricht. Dies erscheint uns enorm viel. Ich würde dir sonst auch gerne unseren Routenvorschlag in etwa erläutern… Wir sind nicht sicher ob wir nur Alaska-tour oder auch Yukon dranhängen sollen. Nun hätte ich an dich folgende Frage: ist es wirklich notwendig die Unterkünfte im voraus zu reservieren, oder ist es kein Problem vor Ort eine Unterkunft zu finden? Wir möchten nat. ein Optimum aus dieser Reise rausholen, da dies ein langersehnter Wunsch von mir ist. Wir haben nun auch dein Buch gekauft (neben 3 anderen die wir bereits haben…), vielleicht wird sich bereits darin eine Antwort finden, ansonsten würde ich mich freuen von dir zu hören, am besten direkt auf meine E-mail-adresse. Vielen Dank.

  10. Michael Grosch sagt:

    @Thomas:
    Leider können weder ich noch meine Reisebegleiterin Astrid uns daran erinnern, welche Pilze das waren. Ich würde das Buch „Alaska’s Mushrooms: A Practical Guide“ empfehlen.

    @Jacqueline:
    3100 Kilometer in knapp über zwei Wochen klingt ambitioniert aber durchaus machbar. Aber es kommt immer darauf an, was ihr sehen möchtet; wo eure Interessen liegen.

  11. Kemmer Pierre sagt:

    Hallo Micha,wir fliegen für 4 Wochen – vom 20.07.- 17.08.2011 – nach Alaska und möchte gerne von Dir wissen ob es sich lohnt den „Denali Highway“ – mit Truck-Camper- in unser Programm aufzunehmen.Vielen Dank für Deine Antwort. Pierre

  12. Michael Grosch sagt:

    Hallo Pierre,
    den Denali Highway, zu dem du unter „Highways“ eine Beschreibung findest, würde ich auf jeden Fall empfehlen, da dieser zu den landschaftlich schönsten und weil er größtenteils nicht geteert ist zu den ruhigeren Highways zählt. Ich würde auf jeden Fall beim Crazy Dog Kennel von Zoya DeNure und John Schandelmeier vorbeischauen, wozu ich leider selbst noch keine Gelegenheit hatte.

    Du solltest dich allerdings vorher beim Vermieter des Truck-Campers erkundigen, ob ihr diesen Highway fahren dürft. Falls dies nicht der Fall ist kann man es zwar u.U. auf eigene Verantwortung machen, aber man muss sich der möglichen Konzequenzen bewusst sein. Ist dies eure erste Reise durch Alaska oder habt ihr schon Erfahrung mit den Schotterpisten dort?

    Wie sieht denn eure sonstige Route aus?

    Viele Grüße
    Micha

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